





Installation · 2026
Stahl, Zink, Kupfer, Nickel
Fotos: Marie Stadelmann
Max Leiß' dreiteilige Arbeit ist an drei Punkten zwischen der Euskirchener Zuckerfabrik und der Mündung des Veybachs knapp über der Wasseroberfläche des Flusses installiert. Bei genauerer Betrachtung lassen sich Buchstaben entziffern, die mit Zink, Kupfer und Nickel legiert die Worte NOTHING, EXISTS, ALONE ergeben. Erst durch einen Spaziergang über die Strecke von etwa einem Kilometer wird der Satz als Ganzes lesbar. Er bezieht sich auf eine Formulierung der Biologin und Journalistin Rachel Carlson: „In der Natur existiert nichts für sich allein". Das Buch „Silent Spring", „Der stumme Frühling", aus dem Leiß die Formulierung übernommen hat, machte Anfang der 1960er Jahre den Zusammenhang zwischen Pflanzenschutzmitteln und dem Aussterben und Verstummen von Singvögeln öffentlich. Max Leiß zeigt die Vielschichtigkeit unseres Verhaltens auf – wo Schutz und Kontrolle ungewollte Konsequenzen mit sich bringen können, das Einbringen kleinster Mengen Toxine oder Schwermetalle ganze Areale verändert und Umweltschutzbemühungen mit Wirtschaftlichkeit oder Erholungsdruck verhandelt werden müssen.
Max Leiß arbeitet mit Skulptur und Fotografie und entwickelt Kunstwerke für den öffentlichen Raum. Für seine Werke setzt er sich eingehend mit den Bedingungen des jeweiligen Ortes auseinander und greift einfache, teils auch vorgefundene Materialien auf. Daraus entstehen skulpturale Arbeiten von formaler Klarheit, die sowohl sinnlich wie auch konzeptuell erfahrbar sind. Max Leiß lebt in Basel.
Koordinaten:
50.66092321844517, 6.805017303890381
50.66607755514326, 6.800308261972022
50.669464514826, 6.7951556270492475




Installation · 2026
Stahl, Zink, Kupfer, Nickel
Fotos: Marie Stadelmann
Max Leiß' dreiteilige Arbeit ist an drei Punkten zwischen der Euskirchener Zuckerfabrik und der Mündung des Veybachs knapp über der Wasseroberfläche des Flusses installiert. Bei genauerer Betrachtung lassen sich Buchstaben entziffern, die mit Zink, Kupfer und Nickel legiert die Worte NOTHING, EXISTS, ALONE ergeben. Erst durch einen Spaziergang über die Strecke von etwa einem Kilometer wird der Satz als Ganzes lesbar. Er bezieht sich auf eine Formulierung der Biologin und Journalistin Rachel Carlson: „In der Natur existiert nichts für sich allein". Das Buch „Silent Spring", „Der stumme Frühling", aus dem Leiß die Formulierung übernommen hat, machte Anfang der 1960er Jahre den Zusammenhang zwischen Pflanzenschutzmitteln und dem Aussterben und Verstummen von Singvögeln öffentlich. Max Leiß zeigt die Vielschichtigkeit unseres Verhaltens auf – wo Schutz und Kontrolle ungewollte Konsequenzen mit sich bringen können, das Einbringen kleinster Mengen Toxine oder Schwermetalle ganze Areale verändert und Umweltschutzbemühungen mit Wirtschaftlichkeit oder Erholungsdruck verhandelt werden müssen.
Max Leiß arbeitet mit Skulptur und Fotografie und entwickelt Kunstwerke für den öffentlichen Raum. Für seine Werke setzt er sich eingehend mit den Bedingungen des jeweiligen Ortes auseinander und greift einfache, teils auch vorgefundene Materialien auf. Daraus entstehen skulpturale Arbeiten von formaler Klarheit, die sowohl sinnlich wie auch konzeptuell erfahrbar sind. Max Leiß lebt in Basel.
Koordinaten:
50.66092321844517, 6.805017303890381
50.66607755514326, 6.800308261972022
50.669464514826, 6.7951556270492475
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