





Soundinstallation · 2026
Tonaufnahmen unter und über Wasser, Mehrkanal-Soundinstallation, Voliere
Foto: Marie Stadelmann. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026.
Eine leerstehenden Voliere auf der Anlage des Umweltzentrums, direkt neben Erft und Bahnlinie gelegen, wird für die dreimonatige Ausstellungsdauer zum Ausgangspunkt eines biophonen Konzerts. Flüsternd erhebt sich ein beständiges Knacken, Klicken oder Schnarren aus dem Wildwuchs, der sich unkontrolliert ausbreiten konnte und Lebensraum für diverse Insekten, Pilze und Pflanzen geworden ist. Die einzelnen aufgenommenen Tonspuren überlagern sich, pausieren oder verlieren sich in der Klanglandschaft der Parkanlage, um dann wieder aufs Neue aufzutauchen. In ihrer Soundinstallation arrangiert Anna Schütten Tonaufnahmen, die sie u. a. in der Erft zwischen Schönau und Neuss gesammelt hat. Gerade das warme Wasser ab Bergheim führt auch im kalten, sonst ruhigen Winter zu komplexen Symphonien unter der Wasseroberfläche. Die Komposition aus Stimmen autochthoner und gebietsfremder Arten durchmischt sich in der akustischen Landschaft des Bends mit den Geräuschen unseres menschlichen Alltags zu einem an- und abschwellenden Reigen.
Anna Schütten arbeitet an der Schnittstelle von visueller und akustischer Kunst. Sie hört Orten und Räumen zu und macht vorhandene Soundscapes zu Ausgangspunkten für ortspezifische Installationen und Performances. Mit ihren Arbeiten verschiebt sie den Fokus auf das kaum Wahrnehmbare, etwa auf biophone Rhythmen und Klanglandschaften unterhalb der Wasseroberfläche. Anna Schütten lebt in Köln.
Die Installation ist während der Öffnungszeiten des Schneckenhauses kostenfrei zugänglich:
Mo.–Fr.: 07:30–18:00 Uhr
Sa.–So.: 11:00–18:00 Uhr
Koordinaten: 51.08383690229976, 6.591380908462936





Soundinstallation · 2026
Tonaufnahmen unter und über Wasser, Mehrkanal-Soundinstallation, Voliere
Foto: Marie Stadelmann. © VG Bild-Kunst, Bonn 2026.
Eine leerstehenden Voliere auf der Anlage des Umweltzentrums, direkt neben Erft und Bahnlinie gelegen, wird für die dreimonatige Ausstellungsdauer zum Ausgangspunkt eines biophonen Konzerts. Flüsternd erhebt sich ein beständiges Knacken, Klicken oder Schnarren aus dem Wildwuchs, der sich unkontrolliert ausbreiten konnte und Lebensraum für diverse Insekten, Pilze und Pflanzen geworden ist. Die einzelnen aufgenommenen Tonspuren überlagern sich, pausieren oder verlieren sich in der Klanglandschaft der Parkanlage, um dann wieder aufs Neue aufzutauchen. In ihrer Soundinstallation arrangiert Anna Schütten Tonaufnahmen, die sie u. a. in der Erft zwischen Schönau und Neuss gesammelt hat. Gerade das warme Wasser ab Bergheim führt auch im kalten, sonst ruhigen Winter zu komplexen Symphonien unter der Wasseroberfläche. Die Komposition aus Stimmen autochthoner und gebietsfremder Arten durchmischt sich in der akustischen Landschaft des Bends mit den Geräuschen unseres menschlichen Alltags zu einem an- und abschwellenden Reigen.
Anna Schütten arbeitet an der Schnittstelle von visueller und akustischer Kunst. Sie hört Orten und Räumen zu und macht vorhandene Soundscapes zu Ausgangspunkten für ortspezifische Installationen und Performances. Mit ihren Arbeiten verschiebt sie den Fokus auf das kaum Wahrnehmbare, etwa auf biophone Rhythmen und Klanglandschaften unterhalb der Wasseroberfläche. Anna Schütten lebt in Köln.
Die Installation ist während der Öffnungszeiten des Schneckenhauses kostenfrei zugänglich:
Mo.–Fr.: 07:30–18:00 Uhr
Sa.–So.: 11:00–18:00 Uhr
Koordinaten: 51.08383690229976, 6.591380908462936
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